AG GWÖ 1.Treff, Idee & Protokoll

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Maxim Wermke
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AG GWÖ 1.Treff, Idee & Protokoll

Beitragvon Maxim Wermke » Mo 8. Sep 2014, 14:04

Die AG "Gemeinwohl-Ökonomie" wird ins Leben gerufen!
Terminabstimmung 1. Treff
http://doodle.com/h6cdh5vdage9a3bz
Treffen werden dann vermutlich alle zwei Wochen statt finden.

Inhalt und Ziel der Aktivitätsgemeinschaft:
+Andere Projekte mit gleichem Grundgedanken analysieren, Symbiosen erdenken und umsetzen
+ähnliche Projekte vernetzen
+Problemfindung an aktuellem Wirtschaftssystem
+Prioritäten-Matrix grob erdenken. (Einfachheit, Gemeinwohl-Nutzen,...)
+Lösungsideen diskutieren und durchdenken (Analyse bestehender Theorien)
+Lösungsideen als Theoriewelt ausformulieren und "Gedankentesten"
Zuletzt geändert von Maxim Wermke am Di 30. Sep 2014, 15:15, insgesamt 1-mal geändert.
c= Punkt verstanden, gern zum nächsten! Du darfst das dennoch erzählen.
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f= der falsche Moment für dieses Thema
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Re: AG GWÖ

Beitragvon Maxim Wermke » Mo 15. Sep 2014, 10:50

nach langem hin-und her findet der Termin nun Freitag den 26.9. um 17 Uhr statt.
hier
MetaMate Bar
Straßburger Str. 16
10405 Berlin

final
Zuletzt geändert von Maxim Wermke am Fr 19. Sep 2014, 16:18, insgesamt 3-mal geändert.
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cdt
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Re: AG GWÖ

Beitragvon cdt » Sa 20. Sep 2014, 03:41

Super. Bin dabei.

Alles Gute bis dahin!

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Re: AG GWÖ 1.Treff

Beitragvon Maxim Wermke » Di 30. Sep 2014, 16:05

Protokoll Freitag den 26.9.14

Das erste Treff war in der Praxis hauptsächlich ein gegenseitiges kennen lernen, sowie der erste Schritt zur Kristallisierung von Gruppenzielen.
Es wurden einige Probleme und auch schon Lösungsideen genannt,
da jedoch vieles thematisch durcheinander war, erspare ich mir mal das Redeprotokoll zu posten und versuche zu ordnen ohne zu werten.

Als Ziele der einzelnen Teilnehmer habe ich festgehalten:
Constanstin, Daniel, Maxim: Projekte analysieren und gute vernetzen - siehe Tagesordnung
+Constantin: allg. für Gemeinwohl einsetzen
Johann: Ideen Kennenlernen & diskutieren, etwas konkretes erwachsen lassen
Arne: Austauschen. Begeisterung heraustragen: Alle können verändern!
Christian: Verwertungszwang abschaffen; daran arbeiten wie Menschen ohne Zwänge wirken können
Max: Inspiriataion. Weg finden bestehende Lösungen zu kommunizieren, zugänglich zu machen & zu fördern.

Eine klare Definition von Gemeinwohl fehlt uns noch, eine prinzipiell übereinstimmendes Bild scheint es jedoch zu geben. (siehe offene Fragen)

Fürs nächste Treffen waren wir uns zumindest einig, dass es schön ist, wenn Teilnehmer bestehende Projekte vorstellen, um Ideen zusammeln, insgesamt Zeit beim analysieren zu sparen und auszuwerten. Dafür können Teilnehmer sich freiwillig vorbereiten und sollten ihr Thema kurz posten, damit Themen nicht doppelt erarbeitet werden. Zeitansatz sind 2-15 Minuten: Empfehlung 7 Minuten!
Eine Liste von Projekten findet ihr ua hier:
Johann hatte weiterhin die "Zeitbank" mit ins Gespräch gebracht, Constantin die Prinzessinnen Gärten

Weiterhin wollen wir dann über die Struktur & Organisation der Gruppe reden. (siehe offene Fragen)

sobald ich es schaffe diesen Beitrag in das Unterforum zu verschieben, wird dies geschehen. :roll:
Bis dahin bitte ich euch dennoch dort weiteres zu diskutieren. Gerne nach belieben Beiträge/ Themen erstellen. ;)

Genannte Probleme/Herausforderungen:
-Jede Arbeitswelt ist wie ein Paralleluniversum. Die meisten kennen Probleme, machen aber nix dagegen. Kindererziehung scheint problematisch. [Constantin]
-Alle Leute scheinen ins System eingeschlossen zu sein, auch wenn sie raus wollen. [Christian]
-In der aktuellen Welt wird die meiste Zeit zum Arbeiten, meist für doofes, investiert und in der (deutlich kleineren) Freizeit erst gutes gemacht. [Christian]
-planed failure: Produkte werden designed um kaputt zu gehen. [viele Teilnehmer]
-Wirtschaften als Selbstzweck [Maxim]
-Spezialisierungszwang: Job Wechseln ist schwer (Man lässt sich früh auf etwas festlegen & Wechsel sind auch gesellschaftlich verpönt: in höherem Alter lernen) [Constantin]
+Bei Warenverteilung wird geschaut, "Wer zahlt für X am meisten?" anstelle von, "Wer braucht X am meisten?"[Christian]
+Der ökonomische Akteur der Neoklassisk will seine Kosten minimieren & Nutzen maximieren. [Micha - seperate Anmerkung im Nachgespräch]
+Schaffung von Überflüssigem [Arne]
+Unser Kontrollorgan entscheidet über seine eigene Bezahlung

Genannte Lösungsideen / Anmerkungen:
+Je nach Problemanalyse unterschiedliche Lösungen.[Christian]
+"Irgendjmd braucht es noch"--> mehr tauschen! [Arne]
+Tauschplattform [mehrere Teilnehmer]
+Wenn jeder machen könnte, was er möchte, findet sich für jeden etwas. [Christian]
+anstelle von besitzen: Teilen ; Systemhacks, Bsp: alle benutzen eine Waschmaschiene sodass Fehler vor Ende der Garantie auftreten [Max]
+Menschen sollten an Aktivitäten Spaß haben! [Constantin]
+Ziel: Weg vom Verwertungsdruck ihrer Arbeitskraft. Menschen sollten immer leben können.
+Technischerfortschritt der der Menschheit nützt ist gut [Christian]
+lokale Lebensmittel sind geschmacklich sehr gut [Arne]
+ jeder sollte in seiner Entfaltung die gleichen Möglichkeiten haben [Maxim]
+Lösungsprioriät: Ideen nicht aufdoktronieren, nicht zentral steuern
+Konzept des Engpass-Budget [Maxim]
+Einheitslohn? Bei bezahlter Studienzeit, fällt evt Rechtfertigung für höhere Löhne weg (außer Schmerzensgeld für 'doofe' Aufgaben) [Maxim]
+Konzept Gesellschaftlich notwendige Arbeit die übrig bleibt aufteilen [Christian]
+Verfremdung von Aufgaben entgegen wirken: Wenn ich selbst mal die Staße geputzt habe, lasse ich weniger liegen
+Auf welchen Ebenen müssen welche Bedürfnisse diskutiert werden? [Christian]
+Praktikable Lösungen statt Verbote (Bsp: Müll-Linie im Park zum drauflegen; Schuhanzieher am Eingang statt Schuhverbot in Dusche) [Max]
+Abschaffung von Arbeitszwang durch Eliminierung der Notwendigkeit: Maschiniesierung, Automatisierung, Ausgleichsmotivation für nowtwendiges [Maxim]

[ohne Name= Maxim / Gruppenvibe/ vergessen zu notieren]

Offene Fragen:
Struktur & Organisation dieser Gruppe
Was ist Wirtschaft und warum gibt es sie?
Definition von Gemeinwohl(förderung)
Ist technischer Fortschritt immer gut?


Zur Allgemeinenzielfindung hatte ich noch meine Hypthese versucht zu formulieren:
Wenn Wirtschaft für die Menschheit konstuiriert wäre, könnten die Bedürfnisse der Menschen ohne Zwang befriedigt werden. :arrow: alle hätten 'bessere' Leben.
Wenn teschnischer Fortschritt der Allgemeinheit zu Gute kommt und langfristige Lösungen für Verteilungsfragen gelöst werden, gibt es keinen Grund mehr für Zwang.

Ein Doodle fürs nächste Treff gibt es im Beitrag nächster Treff.
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Re: AG GWÖ 1.Treff

Beitragvon Maxim Wermke » Di 30. Sep 2014, 21:34

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Re: AG GWÖ 1.Treff

Beitragvon cdt » Mi 8. Okt 2014, 11:21

Da ich nicht da sein kann, ein kleienr Mini-Input, der aber schon eines der Hauptanliegen darstellt:

"Demokratische Bank" ... perspektivisch "Demonkratische Konzerne" usw. .. folgendes: Oftmals wird angestrebt, dass alle Menschen wahlberechtigt für diese Institutionen werden. Das ist aus meiner Sicht unrealistisch, man kann froh sein wenn man die Masse wenigstens alle 4 Jahre einmal zur Stimmabgabe bewegen kann (!). Massenhaft tragfähig wird das niemals, aus extrem niedrigen Wahlebteiligungen resultiert die Gefahr dass sich andere, willkürliche Mechanismen zur Besetzung der Ämter durchsetzen.
 
Wozu haben wir Parlamente, wozu haben wir Politiker als Repräsentanten des Volkswillens. Diese sind zu wählen!
Unterschied zu heutigen Verhältnissen muss sein: Unternehmen und Banken, ja Vermögen allgemein, müssen ab einer gewissen Größe schrittweise in öffentl. Eigentum übergehen. Mit dem Wachstum eines Unternehmes oder einer Bank, wird der Staat in zunehmendem Maße automatisch Anteilseigner, sozusagen.
Staatl. Einfluss bedeutet aber immer auch Zentralismus, weshalb er erst ab einer bestimmten Kapitalgröße greifen darf. Das wirtschaftliche klein klein zentral zu regulieren, dazu sind weder Mensch noch Technik derzeit fähig. Außerhalb staatl. Eigentums sollten Genossenschaften unabhängige Entscheidungsfreiheit besitzen (im Rahmen der Gesetze natürlich).
Ob Privateigentum und Gewerbe überhaupt miteinander vereinbare Begriffe sind, sollte grundätzlich überdacht werden. Ich persönlich halte das Wesen einer GmbH für prinzipiell inakzeptabel. Jedes Mitglied eines Betriebs muss 1 Stimme haben, und nicht 10 Stimmen wenn es 10fach privaten Besitz daran hat!
 
Das allerwichtigste ist die Aufrechterhaltung der Gewaltenteilung. Sodass Exekutive, Legislative und Juristen niemals Hand in Hand agieren können. Nur so lässt sich verhindern dass Sozialismus erneut eine diktatorische Qualität bekommt. Auch deshalb brauchen wir unbedingt starke Parlamente - das mögen Marx und vor allem Lenin übersehen haben.
 
Max

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Re: AG GWÖ 1.Treff

Beitragvon Maxim Wermke » Mi 8. Okt 2014, 12:08

Klasse!
Find ich wertvoll. =)
Am liebsten würde ich das in ein neuen Thread verschieben, unterm 1.Treff geht der Punkt wohl unter.
Leider kann ich ich das auch mit allen Adminrechten aktuell gar nicht. =/
Könntest du das hier nochmal posten? (viewforum.php?f=10)

Langsame Verstaatlichung bei Vergößerung finde ich recht interessant.
Wobei vielleicht auch nur der Inhaber sich dadurch langsam ändern könnte. Das muss ja nicht zwingend auswirkung aufs operative Geschäft bewirken.
Vorallem wenn irgendwelche Repräsentanten, die eigentlich für etwas ganz anderes, oder warscheinlich gar nicht direkt gewählt wurden, auf einmal dem GF ins Wort reden kann / diesen überstimmen kann sehe ich eher Unternehmensruin a lá BER.

Demokratische Unternehmen scheinen mir allg kein Sinn zu ergeben. Mitreden können sollten nur die beeinflussten. Wobei da dann vermutlich wieder die Selektierung schwer ist. zB würde ich beim J-tränk gern mit allen Konsumenten Entscheidungen im Konsens, notfalls demokratisch finden. Für Demokratie bräuchte man dann ja ein Stimmberechtigungssystem... läuft vermutlich darauf hinaus, dass jeder miteinscheiden kann der will???
Und wenn sich keiner Interessiert, machen das halt wenige unter sich aus. Wenn die Konsequenzen nicht tragbar sind, erhöht sich vielleicht die Beteiligung. Wenn sie tragbar sind hat sich ein Effizienzgrad gefunden?

Und der doodle hat ja erst 2 Teilnehmer? Kann nicht heißt, du kannst/willst dir dafür aktuell nicht Zeit blocken?
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