Archiv der Kategorie: Allgemeines

November Newsletter

Lest über die kommenden und aktuellen Entwicklung
von unserem Gesamtprojekt!

1. Projektideen Jesöff: „Sterni“ & „Eins noch”
2. Strukturelle Entwicklungen der J-MeinGut AG
   a. Erste Hauptversammlung
b. Entwicklung “Teams”
3. Aktuelles
   a. 1. Gemeinwohl-Kühlschrank
b. Erklärvideo zur J-MeinGut AG
c. Suche nach Kooperationspartnern – Aufmerksamkeit durch
Getränke
d. Turnierbericht
4. Events im November

Hier gehts zur Online-Version des Newsletters!

Jay Turnierberichte 30.09. & 22.10.

Das Herz klopft, die Nerven liegen blank.

 

Eigentlich standardisierte Abläufe funktionieren nicht. Wieder eine Chance verpasst, wieder ein Verräter gelegt und Strafkarten gezogen. Doch dann: Ein Zwilling! Meine Chance zu werfen; die Karten fliegen, ich rufe “Jay!” Gewonnen!

Ungefähr so fühlt sich ein Jay Turnier an. Denn die Erwartungen an einen selbst, die Aufregung und die Spannung sind ganz anders als beim gewöhnlichen Spielen.

Dieser Herausforderung stellten sich am 30.09. und 22.10. wieder Spieler in den Stufen 6 und 7, in einem Altersspektrum von 12 bis 36 Jahren! Doch lest selbst, was die Teilnehmer sagen:

 

“War super entspannte Stimmung dort. Das Essen war auch total nice. Die Gesellschaft konnte auch nicht besser gewesen sein. Besonders toll fand ich so ziemlich jedes mal, wenn eine schöne Kombo gemacht wurde.” -Arthur 12 Jahre

 

“Ich fand es gestern ganz cool. Die location war geil und die Leude ganz nett. Ich fand außerdem die Suppe voll lecker. xD Aber auch so das Jay Spielen generell ist immer ganz witzig und macht mega Spaß. Ich würde gern das nächste Mal wieder dabei sein!” – Matti – 30 Jahre

“Eine lustige Runde hatte sich da zusammen gefunden. Das Turnier war sehr spannend, da Punkte in der erste Runde nahezu gleichverteilt waren. Trotz letztem Platz hat es mir sehr viel spaß gemacht 🙂 “Raven – 13 Jahre

“Ich bin mit beiden Events sehr zufrieden. Wir haben unseren pädagogischen Anspruch erfüllt, einen Austausch zwischen der unterschiedlichen Altersgruppen ermöglicht und alle Teilnehmer hatten spaß. So kann es weiter gehen. Ein paar mehr Teilnehmer dürfen gern kommen. ;-)” – Maxim – 27, Stellvertretender Vereinsvorstand.

Vielen Dank an Paul fürs Kochen und ans “Backstage Orwohaus” die für uns jeweils extra die Bar aufgemacht und rauchfrei gehalten haben.

 

Newsletter Juli 2017

Die Themen:

1 Aktionärsversammlung (doodle bis 14.07.)

2 Projekt „Denk-Box“:Hygiene-Raum (Bar-Küche o.ä.) gesucht

3 Projekt „Mukka Stoff“: 7.-9.Juli Standhilfe gesucht

4 Die Cola: bitte Feedback – 3 Fragen

5 Zwei Gewinner des 100% Partysponsoring

(…)

4 Die Cola – Revolution

Seit Mai gibt es von der J-MeinGut AG „Die Cola – Revolution“. Uns erreicht zahlreiches Feedback, doch wir wissen, dass dies nicht representativ sein muss. Kritisiert wurden Kohlensäure- und Zuckergehalt. Wenn du bereits gekostet hast, beantworte uns doch bitte 3 kurze Fragen dazu! (Oder und leite diesen Link an Leute weiter, die gekostet haben.)

Hier geht’s zu den Fragen:

http://jayvolution-ev.de/awesome-surveys/feedback-die-cola-revolution/ 

5 Zwei Gewinner des 100% Partysponsoring

Gewonnen haben der Crowdfunder Tobias K.
und der Newsletter-Empfänger Michael R.
Beide werden separat per Mail benachrichtigt.
Wenn du nicht gewonnen hast, kannst du trotzdem unser Partysponsoring-Angebot nutzen!
Das heißt:
Jetränke zum Selbstkostenpreis, 
auf Kommission, 
für nur 3€ Logistik! (nur in Berlin)

Infos auf: http://j-ag.info/partysponsoring/

zum vollständigen Newsletter

nach dem Eigentumskongress

Hier die Zusammenfassungen von wichtigen Fragen und Statements des Events.

Das abtippen von Herrn Dr. Enkelmanns Vortrag hat durch die Tonqualität leider doch nicht funktioniert.

Kontakt von Herr Dr. Enkelmann: wd.enkelmann@ifw01.de           www.ifw01.de
Workshop Block I

 „Commons / Allmenden“ 

+Unterschied: etwas Gehört niemandem vs etw gehört sich selbst
+Was niemandem gehört, auf das wird schnell Zugriff erhoben
+Differenzierung zwischen öffentlich, gemeinschaftlich und ohne Besitzer/Eigentümer
+Bis 1917 konnte kein Araber sagen, Land wäre sein eigenes → Arabisches Recht
+Was sind vor und Nachteile von Allmenden?
+In welcher Form gab es Konflikte bei Allmenden? („Eigentumsprobleme gibt es erst, wenn zwei Leute das Selbe nutzen wollen.“)
+Früher waren „Waren“ produzierbare Dinge. Heute sind Arbeit & Land auch Waren!

„Die Enteignung des öffentlichen Raums durch privatrechtliche Verträge und Konstruktionen“

+Warum gibt es ppp? (private public partnerships)
ua indirekte Bestechung durch Vergabe von lukrativen Posten nach Politikzeit
ineffizienter staatliche Verwaltung (teils absichtlich herbei geführt?)
+Was ist ein besserer Staat? Wie kann dieser funktionieren?
→ Direktdemokratie Bewegung

+Gibt es genau ein Recht? Was sind die Quellen des Rechtes?

Mehr Infos beim Gemeingut in BürgerInnen Hand eVhttps://www.gemeingut.org/

Workshop Block II
„Wem gehört unser Geld? Vollgeldreform“
+Konsens darüber, das private Banken entmachtet werden müssen
+Zentralbank, die die Geldmenge steuert (monotär)
→ wie soll das funktionieren?
+Vollgeld ist die Alternative zum Kreditgeld
→ Grundversorgung wird geschaffen und die Selbstbestimmung wächst
+privates Finanzsystem wird zurückgedrängt
→ soll Mittel zum Zweck sein
+Bank sagt nicht, sie gibt einen Kredit, sondern, überschüssiges Geld hat Mehrwertnutzen

www.monetative.de

„Fairmondo: Genossenschaft (eG) 2.0“
+Schutz von wichtigen Grundprinzipien durch in der Satzung festgelegt nötige 9/10 Mehrheit
+kleine Arbeitsgruppe gegründet
→ faire Produkte gezielt unterstützen („Reverse Marketing“, 2h monatlich)

https://www.fairmondo.de/

+Warum funktioniert die Kooperation zwischen eGs nicht? (Nur mit Not?)

Workshop Block III
„Genossenschaften im Wandel & Italien“
spannend für Genossenschaftsreform → „kleine eG“ / „Koop“ gesellschaftspolitisch voranzubringen

(http://winheller.com/blog/auf-dem-weg-zur-klein-genossenschaft-aktuelle-vorschlage-fur-eine-kooperativgesellschaft-haftungsbeschrankt/     ;    http://www.solidarische-oekonomie.de/index.php/news-forum-soe/251-kampagne-kooperativ-gesellschaft   )

Möglichkeiten in Italien wären auch für Deutschland toll: das Marcora Gesetz

→ 3% eG Überschüsse fließen in Fonds zur Genossenschaftsförderung
→ 30% Gewinn müssen in Zwangsrücklagen überführt werden
→ können auch in eG Förderungsfonds überführt werden
→ Betriebe können durch Vergenossenschaftlichung von der Belegschaft vor der Insolvenz gerettet werden:

Mitarbeiter, die bereit sind, den Betrieb zu übernehmen und als
Genossenschaft weiter zu führen, können Antrag stellen auf die
Unterstützung nach dem Marcora Gesetz: die CFI (Genossenschaft von
Produktivgenossenschaften) prüft den Geschäftsplan, investiert Gelder
vom Ministerium (die nur für 10 Jahre geliehen werden) im Verhältnis 1:1
zu den Anteilen der Mitglieder (ursprünglich 3:1, dann verwässert auf
Druck der EU Kommission) und berät und begleitet die Arbeiter, die jetzt
eigene Unternehmer geworden sind. Die Arbeiter haben ein Vorkaufsrecht
auf Anlagen, Maschinen, Gebäude usw. der insolventen Firma aus der
Konkursmasse und die CFI mobilisiert auch andere Kredite von
Genossenschaftsfonds – wenn der Geschäftsplan Aussicht auf Erfolg hat.
Das funktioniert heute noch und hilft viele Beschäftigte, in der Krise
ihre Arbeitspälätze zu retten. Oft wird auch die Produktion in eine
sinnvollere und umweltfreundlichere konvertiert. (Video von Paul Hawken)

Der Link um Beispiele zu verfolgen:
workercontrol.net

„Jemeinschaftseigentum – AG – ad absurdum“

Interessantes Konzept um zum Denken anzuregen: über Produkte Leute zu Verantwortung inspirieren, insbesondere politisch.

Empfehlung aus Vortrag: Mindestanzahl von Mitgliedern im Jahr durch eV aufnehmen um Kontroll- bzw „Gemeinwohlankerungs-„funktion nachhaltig ausüben zu können.

www.j-ag.info 

 

Finanzen:

Insgesamt sind 190€ an Teilnahmebeiträgen zusammen gekommen. 50€ wurden für Essen aufgewendet und 140€ wurden soeben dem Gangway eV gespendet. (10€ fürs Bier kamen seperat zusammen, sodass kein Alkohol quer finanziert wurde.)

Vielen Dank!

Warum AG-Gründung

Präambel der Satzung

Ziele der Jemeinschaftseigentum AG und Ihrer Sazungsausgestaltung

  1. Die vier Hauptziele: Nutzern verbriefen, dass das produktverwaltende Unternehmen ihnen gehört.
  2. Zum Denken über Eigentumsstrukturen anregen.
  3. Wirkliches Gemeinschaftseigentum schaffen.
  4. Wertvolles Wirtschaften fördern, zur Schaffung einer gerechten und solidarischen Weltbevölkerungs-Gemeinschaft.

 

Zu erstens:

Für die rentable Produktion vieler Güter ist eine kapitalintensive Vorkassenbezahlung nötig. Wenn diese mit Krediten bezahlt wird, bleibt das Unternehmen von Kreditgebern abhängig und ein Teil der Produktkosten sind Zinskosten, also Kosten für Geld. Das dahinter stehende Prinzip mit Geld Geld zu verdienen widerspricht einem wertvollen Wirtschaften, indem Menschen für Ihre Arbeitsleistung fair entlohnt werden.

 

Zu zweitens:

Eigentum ist eine Hauptursache für Ungleichberechtigung. Es ist Grundrechtfertigung Menschen zur Lohnarbeit zu zwingen und für die Kommerzialisierung von allen Lebensbereichen.  Durch Eigentumsdefinitionen  schafft es das aggressiv expandierende kapitalistisch geprägte Wirtschaftssystem alle Menschen in seinen Einflussbereich zu zerren. Ausbeutung ist die moderne Form der Sklaverei, denn in einer Gesellschaft, in der einem Menschen nichts, aber alles jemandem gehört, ist der einzelne Mensch gezwungen mit anderen Menschen Geschäfte zu machen. Besitzer von Eigentum sind dabei in der stärkeren Verhandlungsposition. Eine faire Rechtfertigung vom Eigentum von Natur existiert nicht. Insbesondere Land kann niemandem gehören. Lediglich ein Nutzungsrecht von selbigen kann einzelnen Personen und Gruppen eingeräumt werden.

 

Zu drittens:

Als Gemeinschaftseigentum wird Eigentum verstanden, dass grundsätzlich allen Menschen zur Verfügung steht, dient und dessen Verwaltung gemeinschaftlich geschieht oder beschlossen wird. Einzelne Personen oder Personengruppen sind dabei nicht zu bevorteilen, es sei denn, dass sich eine Bevorzugung aus der Sache selbst bereits ergibt. (So sollte ein Fahrrad einem Menschen mit Beinen eher zur Verfügung gestellt werden, als einem Menschen ohne Beine…)

 

Zu viertens:

Wirtschaften ist eine zielgerichtete Tätigkeiten zur Bedürfnisbefriedigung. Die Zufriedenstellung aller Beteiligten und Betroffenden ist dabei Hauptziel. Der Nutzen des Wirtschaftens ist beim “wertvollen Wirtschaften” fair verteilt. Dies bezieht sich auch auf die entstehenden Geldflüsse. Durch unverhältnismäßige Vergütung sollte niemand bevorteilt werden und am wirtschaften nicht Beteiligte weder profitieren noch Schaden nehmen.