Warum AG-Gründung

Präambel der Satzung

Ziele der Jemeinschaftseigentum AG und Ihrer Sazungsausgestaltung

  1. Die vier Hauptziele: Nutzern verbriefen, dass das produktverwaltende Unternehmen ihnen gehört.
  2. Zum Denken über Eigentumsstrukturen anregen.
  3. Wirkliches Gemeinschaftseigentum schaffen.
  4. Wertvolles Wirtschaften fördern, zur Schaffung einer gerechten und solidarischen Weltbevölkerungs-Gemeinschaft.

 

Zu erstens:

Für die rentable Produktion vieler Güter ist eine kapitalintensive Vorkassenbezahlung nötig. Wenn diese mit Krediten bezahlt wird, bleibt das Unternehmen von Kreditgebern abhängig und ein Teil der Produktkosten sind Zinskosten, also Kosten für Geld. Das dahinter stehende Prinzip mit Geld Geld zu verdienen widerspricht einem wertvollen Wirtschaften, indem Menschen für Ihre Arbeitsleistung fair entlohnt werden.

 

Zu zweitens:

Eigentum ist eine Hauptursache für Ungleichberechtigung. Es ist Grundrechtfertigung Menschen zur Lohnarbeit zu zwingen und für die Kommerzialisierung von allen Lebensbereichen.  Durch Eigentumsdefinitionen  schafft es das aggressiv expandierende kapitalistisch geprägte Wirtschaftssystem alle Menschen in seinen Einflussbereich zu zerren. Ausbeutung ist die moderne Form der Sklaverei, denn in einer Gesellschaft, in der einem Menschen nichts, aber alles jemandem gehört, ist der einzelne Mensch gezwungen mit anderen Menschen Geschäfte zu machen. Besitzer von Eigentum sind dabei in der stärkeren Verhandlungsposition. Eine faire Rechtfertigung vom Eigentum von Natur existiert nicht. Insbesondere Land kann niemandem gehören. Lediglich ein Nutzungsrecht von selbigen kann einzelnen Personen und Gruppen eingeräumt werden.

 

Zu drittens:

Als Gemeinschaftseigentum wird Eigentum verstanden, dass grundsätzlich allen Menschen zur Verfügung steht, dient und dessen Verwaltung gemeinschaftlich geschieht oder beschlossen wird. Einzelne Personen oder Personengruppen sind dabei nicht zu bevorteilen, es sei denn, dass sich eine Bevorzugung aus der Sache selbst bereits ergibt. (So sollte ein Fahrrad einem Menschen mit Beinen eher zur Verfügung gestellt werden, als einem Menschen ohne Beine…)

 

Zu viertens:

Wirtschaften ist eine zielgerichtete Tätigkeiten zur Bedürfnisbefriedigung. Die Zufriedenstellung aller Beteiligten und Betroffenden ist dabei Hauptziel. Der Nutzen des Wirtschaftens ist beim “wertvollen Wirtschaften” fair verteilt. Dies bezieht sich auch auf die entstehenden Geldflüsse. Durch unverhältnismäßige Vergütung sollte niemand bevorteilt werden und am wirtschaften nicht Beteiligte weder profitieren noch Schaden nehmen.

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